
Kleine Garnreste für gemütliche Winterdeko
Zimtstangen häkeln: Zwei einfache Rechtecke werden zu einem kleinen Bündel für Geschenke, Tannenzweige und Weihnachtskränze.
Kurzantwort: Wie kannst du Zimtstangen häkeln?
Häkle in Zimtbraun zwei Rechtecke mit jeweils 30 festen Maschen und 10 Reihen. Rolle jedes Rechteck von einer langen Kante zur gegenüberliegenden langen Kante auf. Die fertige Rolle bleibt ungefähr 10 cm lang. Sichere die äußere Längskante mit kleinen Nähstichen und lasse beide Stirnseiten offen. Lege die Rollen nebeneinander und binde sie in der Mitte mit einem cremefarbenen Baumwollfaden zusammen.
Zimtstangen häkeln für natürliche Weihnachtsdeko
Braune Baumwolle, eine helle Schleife und ein kleiner Tannenzweig ergeben eine ruhige Kombination für die Weihnachtszeit. Die gehäkelten Stangen erinnern mit ihren eingerollten Enden an Zimtrinde. Du kannst sie als wiederverwendbare Verzierung an ein Geschenk, eine Girlande oder einen textilen Kranz hängen.
Die Form entsteht durch Rollen und Nähen. Du arbeitest zwei flache Streifen mit gleichbleibender Maschenzahl; Fadenring, Zu- und Abnahmen gehören nicht zu diesem Modell. Der Stoff soll fest genug sein, um seine Form zu halten, und noch biegsam genug zum Einrollen.
Zusammen mit gehäkelten Orangenscheiben entsteht ein kleines Set in warmen Farben. Auch Tannenzapfen aus Baumwolle passen dazu. Das Garnbündel hat keinen Zimtduft; seine Wirkung entsteht durch Farbe, Oberflächenstruktur und die offenen Rollenenden.
- Nur Luftmaschen und feste Maschen in Reihen.
- Zwei identische Rechtecke erleichtern das Nacharbeiten.
- Offene Enden zeigen die eingerollte Häkelstruktur.
- Ohne Füllwatte, Draht oder Klebstoff zusammensetzen.
Material zum Zimtstangen häkeln
Garn und Bindefäden
- Glattes Baumwollgarn, etwa 125 m pro 50 g.
- Zimtbraun für beide Stangen.
- Creme für die Bindung und den optionalen Aufhänger.
- Insgesamt etwa 8–12 g Garn für ein Bündel mit zwei Stangen, als Richtwert.
- Etwa 70 cm cremefarbener Faden für die Bindung.
- Optional weitere 30 cm cremefarbener Faden für die Schlaufe.
Werkzeuge
- Häkelnadel 2,5 mm.
- Stumpfe Wollnadel.
- Kleine Schere und Maßband.
- Zwei Maschenmarkierer oder kurze Fadenreste.

Wähle einen warmen Braunton, bei dem die kleinen Maschen sichtbar bleiben. Sehr dunkles Garn erschwert die Kontrolle der Reihenenden. Verwende für beide Stangen dieselbe Garnstärke und Nadel, damit sie nach dem Rollen ähnlich dick werden.
Falls du eine Kranzbasis verzieren möchtest, kannst du das fertige Bündel mit einem zusätzlichen braunen Nähfaden befestigen. Die Konstruktion selbst benötigt keine innere Stütze. Die Garnmenge kann bei anderem Material oder einer anderen Maschenspannung abweichen.
Maschen, Abkürzungen und Größe
| Kürzel | Bedeutung |
|---|---|
| LM | Luftmasche |
| fM | Feste Masche |
| WLM | Wendeluftmasche; zählt hier nicht als Masche |
| R | Reihe |
Als Größenorientierung dienen etwa 30 fM und 30 Reihen auf 10 cm. Ein Rechteck mit 30 fM in 10 Reihen misst dann ungefähr 10 × 3,3 cm. Seine lange Seite bestimmt die spätere Stangenlänge. Die kurze Seite wird eingerollt und beeinflusst die Dicke.
Eine fertige Stange kann etwa 0,8–1,2 cm dick werden. Dieser Wert hängt auch davon ab, wie dicht du rollst und wie dick dein Häkelstoff ist. Die Angaben sind Richtwerte. Miss zunächst das erste Rechteck und prüfe seine Form beim Rollen.
Wenn du die Grundmasche auffrischen möchtest, findest du eine Erklärung der festen Maschen bei der Initiative Handarbeit. In dieser Anleitung wird durch beide Maschenglieder gearbeitet.
Gerade Reihen vorbereiten
Häkle die Anfangskette locker genug, damit sie den Stoff nicht zusammenzieht. Die erste fM sitzt in der zweiten LM ab der Nadel. Ab Reihe 2 beginnst du mit 1 WLM, wendest und arbeitest die erste fM in die erste echte Masche der Vorreihe.
Die letzte fM gehört in die letzte echte Masche. Die WLM wird nicht behäkelt und nicht mitgezählt. Markiere bei Bedarf die erste und letzte Masche und kontrolliere nach jeder Reihe, ob es weiterhin 30 fM sind.
Für ein gleichmäßiges Paar: Häkle beide Rechtecke mit derselben Nadel und möglichst derselben Fadenspannung. Vergleiche sie vor dem Rollen flach liegend. Kleine Unterschiede beim Aufrollen lassen sich später korrigieren; fehlende Maschen solltest du vorher beheben.
Zimtstangen häkeln: zwei schmale Rechtecke
Beginne in Zimtbraun mit 31 LM. Eine Luftmasche dient als Wendemasche für die erste Reihe. Arbeite den Stoff zunächst vollständig flach; die zylindrische Form kommt beim Zusammensetzen.
| Schritt | Anleitung pro Rechteck | Maschen |
|---|---|---|
| Anfang | 31 LM häkeln | 30 Arbeitsmaschen + 1 Wendemasche |
| R 1 | Ab der zweiten LM: 30 fM | 30 |
| R 2–10 | Je 1 WLM, wenden, 30 fM; neun weitere Reihen | 30 pro Reihe |
| Abschluss | Mit etwa 50 cm Nähfaden abschneiden und die letzte Schlinge sichern | 10 Reihen insgesamt |
| Zweite Stange | Ein zweites identisches Rechteck arbeiten | Erneut 30 fM × 10 R |

Jedes Rechteck enthält 300 feste Maschen. Für das Paar sind es 600 fM, zusätzlich zu Anfangs- und Wendeluftmaschen. Der lange Endfaden bleibt für die Naht bereit. Vernähe den Anfangsfaden unter einigen Maschen auf der späteren Innenseite.
Lege die beiden Teile nebeneinander und streiche sie locker glatt. Werden die Kanten auffällig schräg, prüfe die Maschenzahlen. Schneide das Häkelgewebe nicht zu: Eine korrigierte Reihe erhält die Stabilität der Randmaschen.
Die gehäkelten Zimtstangen rollen und vernähen
Die lange Kante ausrichten
Lege ein Rechteck quer vor dich: Die ungefähr 10 cm langen Kanten verlaufen von links nach rechts. Wähle die Seite, deren Maschenbild außen sichtbar sein soll, und lege diese Seite nach unten. Die kurze, etwa 3,3 cm hohe Seite verläuft von dir weg.
Von unten nach oben einrollen
Rolle die dir zugewandte lange Kante vorsichtig zur gegenüberliegenden langen Kante. Die Rollachse bleibt über die ganze Zeit etwa 10 cm lang. Halte den Anfang als schmale Rundung und führe den Rest darum herum. Die äußere Kante soll auf der darunterliegenden Stofflage aufliegen, mit etwas Überlappung.
Die äußere Längskante sichern
Fädle den 50-cm-Endfaden in die Wollnadel. Setze kleine Nähstiche entlang der außenliegenden langen Kante. Fasse jeweils eine Randmasche und eine unmittelbar darunterliegende Masche der nächsten Stofflage. Verteile etwa acht bis zehn kleine Stiche über die Länge und ergänze einen Stich, falls eine Stelle aufsteht.
Offene Enden formen
Die Nadel fasst nur die Kante und die angrenzende Lage. Ziehe die Stiche so an, dass die Rolle hält und ihre Rundung behält. Beide Stirnseiten bleiben offen. Richte die sichtbaren Stofflagen an den Enden mit den Fingern aus und vernähe den Faden unter der Naht. Arbeite die zweite Stange genauso.

Rolle beide Stangen vor dem endgültigen Vernähen zur Probe und vergleiche ihre Dicke. Eine festere Anfangsrundung macht die Stange schmaler. Eine lockerere Rolle wird breiter. Wenn du die passende Form gefunden hast, halte sie mit den Fingern und nähe Abschnitt für Abschnitt.
Wichtig für die Form: Verbinde beim Nähen die aufliegende lange Kante mit der darunterliegenden Lage. Die kurzen Seiten bleiben offen. Eine stramme Naht quer durch den gesamten Querschnitt würde die Stange flach zusammendrücken.
Zimtstangen zum Bündel binden und Aufhänger befestigen
Lege die beiden fertigen Rollen parallel nebeneinander und richte ihre Enden auf gleicher Höhe aus. Drehe die Längsnähte nach hinten oder leicht nach unten, damit auf der Vorderseite eine ruhige Fläche entsteht.
Eine kleine Schleife aus Baumwollfaden
Schneide etwa 70 cm cremefarbenes Garn ab. Führe es zweimal um die Mitte beider Stangen. Die Umwicklung soll das Paar zusammenhalten, ohne die Rollen sichtbar einzuschnüren. Binde vorne einen Knoten und anschließend eine kleine Schleife.
Richte die Schleifenhälften und Fadenenden aus. Kürze die Enden erst, wenn die Bindung sitzt. Ein kleiner brauner Nähstich durch die rückseitige Umwicklung und die oberflächlichen Maschen beider Rollen verhindert, dass der Bindefaden entlang der Stangen wandert.
Optional eine separate Aufhängerschlaufe
Nimm etwa 30 cm cremefarbenen Faden und falte ihn zu einer U-förmigen Schlaufe. Stelle den gefalteten Teil auf ungefähr 5–6 cm Höhe ein; die beiden freien Enden liegen hinten an der Bündelmitte.
Führe beide freien Enden unter der rückseitigen Umwicklung hindurch und verknote sie miteinander. Sichere den Ansatz zusätzlich mit einigen kleinen braunen Nähstichen an der Umwicklung und den oberflächlichen Maschen beider Stangen. Vernähe die restlichen Enden. Prüfe den Aufhänger anschließend durch leichten Zug.

Für eine Geschenkverpackung kannst du das Bündel direkt unter das Geschenkband schieben und dort festbinden. Wenn du es an eine textile Kranzbasis nähst, lässt du die separate Aufhängerschlaufe weg.
Gehäkelte Zimtstangen dekorieren
Ein einzelnes Bündel genügt als kleiner Akzent auf schlichtem Kraftpapier. Du kannst es mit einer Orangenscheibe kombinieren oder mehrere Bündel an einer Kordel verteilen. Achte bei einer Girlande darauf, dass jede Bindung einzeln gesichert ist und nicht seitlich verrutscht.
Für einen gehäkelten Adventskranz nähst du das Bündel an seiner Mitte an die textile Basis. Eine zusätzliche gehäkelte Schleife kann einen größeren Kranz schmücken; für dieses kleine Stangenpaar reicht die einfache Garnschleife.
Die Garnstangen sind textile Dekoration. Platziere sie auf dem Geschenk oder an der Kranzbasis mit Abstand zu offenen Flammen und anderen Hitzequellen.
Länge, Dicke und Farben anpassen
Die Maschenzahl pro Reihe bestimmt hauptsächlich die Länge. Für eine kürzere Stange kannst du mit 25 LM beginnen und 24 fM pro Reihe arbeiten. Für eine längere Version ergeben 37 LM jeweils 36 fM. Halte die zehn Reihen zunächst bei und prüfe danach die Proportionen.
| Variante | Anfangskette | fM pro Reihe | Reihen | Länge bei der Größenorientierung |
|---|---|---|---|---|
| Klein | 25 LM | 24 | 10 | ca. 8 cm |
| Grundmodell | 31 LM | 30 | 10 | ca. 10 cm |
| Lang | 37 LM | 36 | 10 | ca. 12 cm |
Zusätzliche Reihen machen den Streifen breiter und liefern beim Rollen mehr Stoff. Die genaue Dicke hängt weiterhin von Garn und Rollweise ab. Teste zuerst eine Stange, bevor du die zweite Variante häkelst.
Honigbraun, Zimtbraun und ein gedeckter Rostton passen zum Motiv. Für die Bindung kannst du Creme durch Bordeauxrot ersetzen. Verwende für beide Stangen eines Paares zunächst denselben Braunton, damit der Aufbau übersichtlich bleibt.
Häufige Fehler beim Zimtstangen häkeln
Das Rechteck wird schmaler
Prüfe die erste und letzte echte Masche jeder Reihe. Die WLM zählt nicht mit. Beim Grundmodell enthalten alle zehn Reihen jeweils 30 fM.
Eine Stange ist dicker
Vergleiche zuerst die flachen Rechtecke. Sind sie ähnlich groß, rolle die breitere Stange etwas dichter oder die schmalere etwas lockerer. Prüfe das Paar vor dem endgültigen Nähen.
Die Rolle geht wieder auf
Die äußere Längskante braucht Nähstiche in der darunterliegenden Stofflage. Eine Umwicklung nur in der Mitte sichert die Endbereiche nicht. Ergänze dort kleine Stiche.
Das Bündel wird flachgedrückt
Lockere die Naht oder die mittige Umwicklung. Die Nadel soll beim Sichern nicht durch den gesamten Rollenquerschnitt stechen. Forme danach beide Stangen vorsichtig rund.
Pflege und Aufbewahrung
Entferne Staub mit einem weichen Pinsel. Für Flecken gelten die Pflegehinweise des verwendeten Garns. Wenn eine Reinigung mit Wasser erlaubt ist, forme die Rollen anschließend vorsichtig und lasse sie vollständig trocknen.
Bewahre die Bündel locker liegend auf, damit die offenen Enden nicht unter schweren Gegenständen zusammengedrückt werden. Du kannst sie vor dem erneuten Dekorieren mit den Fingern etwas aufrichten. Feste Garnstärke oder ein harter Überzug sind für dieses weiche Modell nicht vorgesehen.
Häufige Fragen zur kostenlosen Zimtstangen-Anleitung
Kann ich Zimtstangen als Anfänger häkeln?
Ja, wenn du Luftmaschen und feste Maschen in Reihen beherrschst. Die Rechtecke haben durchgehend dieselbe Maschenzahl. Das gleichmäßige Rollen und die kleine Längsnaht brauchen etwas Geduld.
Wie viele Rechtecke brauche ich für ein Bündel?
Für das Grundmodell arbeitest du zwei Rechtecke mit jeweils 30 fM in 10 Reihen. Jedes Rechteck wird zu einer Stange eingerollt. Das fertige Paar wird in der Mitte zusammengebunden.
In welche Richtung rolle ich das Häkelrechteck?
Rolle von einer langen Kante zur gegenüberliegenden langen Kante. Die Rollachse bleibt ungefähr 10 cm lang. Die kurze, etwa 3,3 cm breite Seite bildet die eingerollten Stofflagen.
Werden die Enden der Zimtstangen geschlossen?
Nein. Beide Stirnseiten bleiben offen, damit die eingerollte Struktur sichtbar ist. Gesichert wird die äußere Längskante mit der unmittelbar darunterliegenden Stofflage.
Brauche ich Füllwatte oder Draht?
Nein. Die gerollten Häkelrechtecke und ihre Längsnähte bilden die Stangen. Füllwatte, Draht oder eine weitere Einlage gehören nicht zu dieser Anleitung.
Kann ich die Stangen ohne Aufhänger verwenden?
Ja. Lass den separaten Schlaufenfaden weg und binde das Paar direkt an Geschenkband oder nähe es an eine textile Kranzbasis. Die mittige Bindung sollte gegen Verrutschen gesichert sein.
Kurzanleitung zum Speichern
- In Zimtbraun 31 LM anschlagen.
- Ab der zweiten LM 30 fM arbeiten.
- Reihen 2–10: je 1 WLM, wenden und 30 fM. Die WLM zählt nicht mit.
- Mit etwa 50 cm Nähfaden abschließen und ein zweites identisches Rechteck häkeln.
- Jedes Rechteck von einer langen Kante zur gegenüberliegenden langen Kante rollen.
- Die äußere Längskante mit kleinen Stichen an der darunterliegenden Stofflage sichern; kurze Seiten offen lassen.
- Stangen parallel ausrichten und mit etwa 70 cm cremefarbenem Faden zweimal mittig umwickeln, dann eine kleine Schleife binden.
- Umwicklung hinten mit einem Nähstich sichern. Optional aus einem separaten 30-cm-Faden eine Schlaufe befestigen und ihren Ansatz zusätzlich vernähen.
Größe und Arbeitszeit sind Richtwerte. Die ausführliche Anleitung erklärt das Rollen, die Naht und die Befestigung.
Dein kleines Bündel für die Weihnachtszeit
Beginne mit einem Rechteck und prüfe seine Form beim Rollen. Speichere die Anleitung, wenn du später weitere Bündel für Geschenkverpackungen oder Kränze häkeln möchtest.
Maße, Verbrauch und Arbeitszeit sind Richtwerte. Redaktioneller Musterentwurf: Maschenzahlen rechnerisch geprüft, noch nicht physisch probegehäkelt. KI-generierte Bilder illustrieren die Schritte; Maschenbild, Form und Nadelposition können abweichen.